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20. Mai 2026

Mut machen in Köln – und selbst dazulernen

Workshop-Bericht aus einer 7. Klasse in Köln: Warum es zu zweit leichter läuft, was eine reine Jungsklasse braucht – und wieso wir bei jedem Termin selbst dazulernen.

Mut machen in Köln – und selbst dazulernen

Workshop-Bericht von Konstantin Droll · 20. Mai 2026 · Köln

Am Mittwoch war ich für Team Zivilcourage an einem Kölner Gymnasium zu Gast – bei einer 7. Klasse, einer reinen Jungsklasse. Mit dabei: Dirk, der bei uns hospitiert hat und gerade in die Trainer-Arbeit hineinwächst.

Und das vorweg: Es war ein guter Tag.

Dirk und ich waren ein eingespieltes Team. Wir haben uns gegenseitig ergänzt, die Bälle hin- und hergespielt und einmal mehr gemerkt, wie viel leichter so ein Workshop zu zweit läuft.

Vor allem aber haben die Jungs richtig mitgezogen. Sie haben Fragen gestellt, eigene Erfahrungen eingebracht und sich auf die Themen eingelassen. Das ist der Moment, für den wir das machen: wenn man spürt, dass etwas ankommt.

Und weil Ehrlichkeit bei uns dazugehört: Am Ende gab es ein klares Feedback. Mehr Bewegung hätte dem Workshop gutgetan. Damit haben die Jungs recht. Eine 7. Klasse – erst recht eine reine Jungsklasse – sitzt nicht gern lange still.

Das nehme ich mit. Beim nächsten Mal baue ich für genau solche Gruppen mehr Bewegung ein. Denn so funktioniert Zivilcourage-Arbeit: Wir geben weiter, was wir wissen – und lernen bei jedem Workshop selbst dazu.

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